Rosinas Welt – Dezember 2015

Liebe Leserin, lieber Leser,

hier ist wieder Deine Rosina. Mich selbst habe ich bereits im letzten Newsletter vorgestellt, wie ich von SAMT gefunden und gerettet wurde, und dann zum guten Ende in mein neues Zuhause kam. Zu meiner Welt gehören auch meine Katzenschwestern Lisa, Mia und Molly, mit denen ich mir Futter, Schlafplätze, einen eingezäunten Gartenbereich zum Toben und unsere Menschen teile.

Rosina spielt
Rosina ist verspielt. Molly auch.

Molly kam als letzte zu uns, als kleines Kätzchen kurz nach Weihnachten vor zwei Jahren. Nein, sie war kein „tierisches Geschenk unterm Weihnachtsbaum“, wie mancher jetzt denken mag, sondern wohlüberlegt. Dass gerade Weihnachten vor der Tür stand, war nur Zufall. Unsere Menschen hatten sie schon Wochen vorher auf der Pflegestelle besucht und mit der Adoption extra gewartet, bis der ganze Weihnachtstrubel vorbei war und ein paar ruhige Tage zur Eingewöhnung zur Verfügung standen. Für mich allerdings war sie schon ein Geschenk.

Molly und Rosina
Wer ist hier der Boss?

Molly wurde uns Mädels einer nach der anderen vorsichtig vorgestellt. Die anderen beiden Katzendamen zeigten eher weniger Interesse, aber für mich war es Liebe auf den ersten Blick. Ich habe sofort angefangen, Molly zu beschnüffeln, abzulecken und zu beschmusen. Was für ein süßes Ding sie doch damals war. Aus mir unerfindlichen Gründen hatte die kleine Maus aber erst einmal Angst vor mir. Vielleicht, weil ich da noch ein oder zwei Köpfe größer war als sie. Wer weiß. Nach zwei Tagen aber fühlte sie sich sicher und wusste, dass ich ihr nie etwas Böses tun würde.

Molly und Rosina relaxen im Garten
Relaxen im Garten

Ab da waren wir unzertrennlich. Ich war Mutti und Geschwisterchen in einem für sie und brachte ihr alles bei, was man als Hauskatze so wissen und können muss. Leider auch, wie man den anderen in den Schwitzkasten nimmt. Hätte ich damals schon gewusst, wie groß Molly einmal werden würde, hätte ich das im Nachhinein betrachtet doch besser gelassen. Naja, auf jeden Fall wird’s mit ihr nie langweilig. Uns verbindet auch ein ähnliches Schicksal.

Molly und Rosina liegen auf einer Couch
Nur die Ruhe

Molly wurde als gerade einmal sieben Wochen altes Kätzchen auf der Verkehrsinsel einer vielbefahrenen Straße gefunden. Rechts und links brausten die Autos vorbei und sie hatte wohl großes Glück, rechtzeitig entdeckt zu werden. Sie selber hatte aber keinerlei Angst, wahrscheinlich weil sie, wie sich später herausstellte, nichts hören konnte. Auf einer Pflegestelle von SAMT wurde Molly erstmal versorgt und großgezogen, bis sie alt genug war für die Vermittlung in ein neues Zuhause, also zu mir dann. Hier besserte sich zum Glück ihr Gehör über die nächsten Wochen und mittlerweile erkennt sie schon von weitem das Geräusch, wenn die Schranktür zum Katzenfutter geöffnet wird. Ich bin so froh, dass ich sie habe, meine Molly, mein bestes „Weihnachtsgeschenk“ aller Zeiten.

Rosina und Molly spielen in Pappkartons
Zweiraumwohnung

Wer auch plant, in den kommenden Wochen einen neues Haustier bei sich aufzunehmen, sollte sich unbedingt den nachfolgenden Artikel zum Thema „Tiere sind kein Weihnachtsgeschenk“ durchlesen und sorgsam die Checkliste durchgehen, was zu beachten ist, damit die Ankunft des tierischen Familienzuwachses ein glückliches Erlebnis für beide Seiten wird.

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