Rosinas Kolumne Februar 2017

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich trage es gerne und mit Stolz. Es sieht nicht nur verdammt schick aus und fühlt sich toll an, ich bin auch gerade im Winter bei den kalten Temperaturen froh, dass ich es habe. Ich kann mir das auch durchaus ohne schlechtes Gewissen erlauben. Wovon ich da rede? Na, von meinem Fell natürlich.

Ich hab mir sagen lassen, dass auch manche Menschen gern unser Fell tragen. Kann ich irgendwie verstehen, sehen sie doch echt sonderbar aus mit den wenigen, behaarten Stellen. Kein Wunder, dass sie da neidisch auf uns werden.

Abbildung: Katzen im Käfig einer "Fellproduktion".
Katzenfell wird immer noch nach Deutschland eingeführt, zum Teil fälschlich als „Kunstpelz“ deklariert.

Aber ganz ehrlich, muss das wirklich sein? Ist denen nicht klar, dass wir Tiere dafür sterben müssen? Und nicht nur das. Oft steht vor dem grausamen Tod eine noch viel grausamere Zucht. Warum tun Menschen Tieren ohne Not denn so etwas an? Das will mir nicht in den Kopf. Ich meine, es gibt für sie doch auch schicke, warme Sachen ohne Fell.

Zum Glück sehen das die meisten Menschen genauso wie ich und verzichten aus Tierliebe gern auf Echtpelz. Es gibt ja z.B. auch nette Alternativen aus Kunstfell. Nur scheint die Unterscheidung beim Einkauf dann häufig nicht so einfach, sehen doch diese künstlichen Pelze manchmal täuschend echt aus. Die Kennzeichnung ist trotz Verordnung vielfach mangelhaft oder falsch. Auch der Preis ist nicht unbedingt ausschlaggebend, weil guter Kunstpelz teurer sein kann als billige Echtfell-Importe aus Asien. Und selbst auf Nachfrage beim Personal bekommt man nicht immer eine korrekte Antwort. Damit aber keiner auf den hübschen Plüschkragen an der Jacke ganz verzichten muss, um auf Nummer sicher zu gehen, gibt es im heutigen Newsletter eine Anleitung, wie wirklich jeder Echt- und Kunstpelz auseinanderhalten kann.

Schließen möchte ich heute mit einem Spruch, leider weiß ich nicht, vom wem er stammt, der allen, die sich für uns Tiere einsetzen, Mut machen soll – gerade, wenn man sich gegenüber all dem Tierelend in der Welt ohnmächtig fühlt:

„Nicht jeder ist in der Position, Tieren zu helfen. Aber jeder ist in der Position, ihnen nicht zu schaden.“
(Das Wort
Tier lässt sich hier übrigens auch gegen Mensch austauschen – nur so nebenbei.)

Bis zum nächsten Mal,

Deine Rosina

2 Kommentare


  1. Liebe Rosina
    Dein Newsletter ist einfach sehr gut!!!!!! Ich hoffe,viele Menschen lesen ihn und handeln.Tiere sind einfach die besten.
    lg Dagmar

    Antworten

    1. Liebe Dagmar,
      vielen lieben Dank für dein Lob! Auch ich hoffe, dass viele Menschen diesen Newsletter lesen und dann im Sinne des Tierwohls handeln. Vielleicht hast du ja Lust, meinen Newsletter weiter zu empfehlen? Am Ende jedes Newsletters ist ein praktischer Link dafür untergebracht, mit dem du den Newsletter an deine Freunde und Bekannten weiterleiten kannst. Vielen Dank nochmal, dass du dich gemeldet hast!
      Viele tierische Grüße,
      deine Rosina

      Antworten

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